Archiv der Kategorie: Zitate

VerÀnderung wahrnehmen

Wenn Sie sich auf Ihren Atem konzentrieren, wie verĂ€ndert er sich bei Ihren wechselnden Stimmungen? Wann wird er flacher und schneller? Bei Aufregung, Angst oder Ärger? Und wenn Sie glĂŒcklich und zufrieden sind, wird der Atem dann langsam oder tiefer? Wo spĂŒren sie den Atem dann im Körper?

“Den Puls des eigenen Herzens fĂŒhlen. Ruhe im Innern, Ruhe im Äußeren. Wieder Atem holen lernen, das ist es.” (Christian Morgenstern)

Spannung loslassen

Wenn Sie ganz auf eine TĂ€tigkeit konzentriert sind, gibt es einen Bereich im Körper, wo Sie Spannung wahrnehmen? Ist der Kiefer angespannt? Beißen Sie vielleicht die ZĂ€hne aufeinander? Lassen Sie ganz bewusst locker, der Unterkiefer kann sich entspannen, die Wangenmuskeln, die ZĂ€hne berĂŒhren sich nicht, auch die Zunge liegt locker im Mundraum. Vielleicht mag sogar ein leichtes LĂ€cheln entstehen. Können Sie eine VerĂ€nderung spĂŒren?
“Jeder Moment von Achtsamkeit ist eine BekrĂ€ftigung fĂŒr das Leben. Jeder Moment von Achtsamkeit zĂ€hlt.” Jack Kornfield

Momente der Muße

Sind Ihre Tage gerade angefĂŒllt mit Tun, eine TĂ€tigkeit nach der anderen? Tun Sie doch mal in den kommenden Tagen ab und zu einfach mal nichts, ohne schlechtes Gewissen. Geben Sie sich ganz diesem GefĂŒhl hin, innehalten, nichts tun, nichts tun mĂŒssen. Wie fĂŒhlen Sie sich dabei? Diese Zeiten der Muße sind sehr wertvoll.
“Unsere FĂ€higkeit, ein Gleichgewicht zwischen Tun und Nicht-Tun herzustellen, könnte uns das Leben retten, uns heilen und fĂŒr unser Wohlbefinden ganz notwendig sein.” (Dr. Saki Santorelli)
Ich wĂŒnsche Ihnen geruhsame, freudvolle und friedliche Feiertage.

 

 

Innehalten

Halten Sie von Zeit zu Zeit inne und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit darauf, wie es Ihnen jetzt gerade geht. Haben Sie Hunger oder Durst? Ist Ihnen warm oder kalt? FĂŒhlen Sie sich frisch oder eher mĂŒde? Was brauchen Sie jetzt?  Eine kurze Pause? Aufstehen,wenn Sie sitzen, vielleicht eine kleine Dehnung, sich strecken? Sorgen Sie gut fĂŒr sich. “Take a break before you break” – Vidyamala Burch – Frei ĂŒbersetzt – nimm dir Zeit fĂŒr eine kurze Pause, bevor du ĂŒber deine Grenze gegangen bist und deine KrĂ€fte ĂŒberstrapaziert sind.

 

Gedanken loslassen

Jetzt im Herbst fallen die bunten BlĂ€tter der BĂ€ume und wir können beobachten, wie sie fliegen – oder – wenn wir am Wasser sitzen – sehen wir, wie sie davontreiben. Stell dir vor, dass deine  belastenden, unangenehmen, immer wieder kehrenden Gedanken, die dich quĂ€len wie die BlĂ€tter davon flattern oder im Wasser davon schwimmen. “Wirf deine Gedanken wie HerbstblĂ€tter in einen blauen Fluss, schau zu, wie sie hineinfallen und davontreiben – und dann: Vergiss sie!” (Zen-Weisheit)

LĂ€cheln

Oft sind wir selbst unser schĂ€rfster Kritiker. Wie wĂ€re es, wenn wir in diesen Momenten uns selber ein LĂ€cheln schenken, uns mit Wohlwollen und Freundlichkeit betrachten? Uns selber GĂŒte und MitgefĂŒhl schenken? VerĂ€ndert sich etwas?

“Schon ein Augenblick, in dem wir mitfĂŒhlend und liebevoll mit uns selbst umgehen, kann unseren ganzen Tag verĂ€ndern, und viele solcher Momente können unserem Leben eine ganz neue Richtung geben.”

(Christopher Germer)