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Buddhistische Anekdote

“Meine Meditationen sind furchtbar, Ich bin dauernd abgelenkt, denke an alles Mögliche, meine Glieder tun weh und ich schlafe immer ein.” Die Lehrerin antwortete schlicht: “Das geht vorĂŒber.” Ein Woche spĂ€ter kam die SchĂŒlerin wieder und sagte: “Meine Meditationen sind herrlich, ich bin total klar, konzentriert und im Frieden.” Die Lehrerin antwortete schlicht: “Das geht vorĂŒber.”

VerÀnderung wahrnehmen

Wenn Sie sich auf Ihren Atem konzentrieren, wie verĂ€ndert er sich bei Ihren wechselnden Stimmungen? Wann wird er flacher und schneller? Bei Aufregung, Angst oder Ärger? Und wenn Sie glĂŒcklich und zufrieden sind, wird der Atem dann langsam oder tiefer? Wo spĂŒren sie den Atem dann im Körper?

“Den Puls des eigenen Herzens fĂŒhlen. Ruhe im Innern, Ruhe im Äußeren. Wieder Atem holen lernen, das ist es.” (Christian Morgenstern)

Spannung loslassen

Wenn Sie ganz auf eine TĂ€tigkeit konzentriert sind, gibt es einen Bereich im Körper, wo Sie Spannung wahrnehmen? Ist der Kiefer angespannt? Beißen Sie vielleicht die ZĂ€hne aufeinander? Lassen Sie ganz bewusst locker, der Unterkiefer kann sich entspannen, die Wangenmuskeln, die ZĂ€hne berĂŒhren sich nicht, auch die Zunge liegt locker im Mundraum. Vielleicht mag sogar ein leichtes LĂ€cheln entstehen. Können Sie eine VerĂ€nderung spĂŒren?
“Jeder Moment von Achtsamkeit ist eine BekrĂ€ftigung fĂŒr das Leben. Jeder Moment von Achtsamkeit zĂ€hlt.” Jack Kornfield