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Auf etwas verzichten

Gibt es etwas, auf dass Sie fĂŒr eine Weile verzichten möchten? Auch wenn es vielleicht schwer fĂ€llt? Halten Sie fĂŒr einen Moment inne und fragen Sie sich: Worauf möchte ich fĂŒr einen gewissen Zeitraum, den Sie selbst fĂŒr sich bestimmen können, verzichten? Nehmen Sie die Gedanken und GefĂŒhle wahr, die diese Entscheidung in Ihnen weckt. Treffen Sie dann diese Entscheidung ganz bewusst und beobachten Sie in der nĂ€chsten Zeit, wie es Ihnen damit geht. Manchmal rollen dann  “Wellen des Verlangens”  auf uns zu. Es hilft in diesen Momenten innezuhalten, die Gedanken, GefĂŒhle, Körperempfindungen wahr zu nehmen und ganz beim Atem zu verweilen, die “Wellen” wahrzunehmen und sich nicht ĂŒberrollen zu  lassen, beim Atem als Anker zu verweilen.

Duschen

Wie gegenwĂ€rtig sind Sie bei einer gewohnheitsmĂ€ĂŸigen TĂ€tigkeit? Z.B. beim Duschen – Befinden Sie sich wirklich unter der Dusche, wenn sie unter der Dusche stehen? SpĂŒren Sie das Wasser auf Ihrer Haut, riechen Sie den Geruch Ihres Duschgels oder sind Sie irgendwo anders, in Gedanken verloren, so dass Ihnen das Erlebnis des Duschens fast völlig entgeht?

 

Gewohnheiten

In Gewohnheiten fĂŒhlen wir uns zu Hause, sie sind uns vertraut, laufen weitgehend automatisch ab, wir “bewohnen” sie; das gibt uns ein GefĂŒhl von Sicherheit. Wir haben gewohneitsmĂ€ĂŸige Gedanken, GefĂŒhle, wir haben bei bestimmten TĂ€tigkeiten eigene Gewohnheiten, wir gehen unsere Wege gewohnheitsmĂ€ĂŸig. Vielleicht gibt es eine Gewohnheit, die Sie gerne verĂ€ndern möchten? Ein Automatismus, der Ihren Raum, Ihre Reaktionsmöglichkeiten einschrĂ€nkt? Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und entscheiden Sie sich dann fĂŒr eine Gewohnheit, bei der Sie in dieser Woche erst innehalten möchten, sich der Gewohnheit bewußt werden und dann entscheiden – fĂŒr die Gewohnheit oder fĂŒr eine neue Reaktion.

Momente der Muße

Sind Ihre Tage gerade angefĂŒllt mit Tun, eine TĂ€tigkeit nach der anderen? Tun Sie doch mal in den kommenden Tagen ab und zu einfach mal nichts, ohne schlechtes Gewissen. Geben Sie sich ganz diesem GefĂŒhl hin, innehalten, nichts tun, nichts tun mĂŒssen. Wie fĂŒhlen Sie sich dabei? Diese Zeiten der Muße sind sehr wertvoll.
“Unsere FĂ€higkeit, ein Gleichgewicht zwischen Tun und Nicht-Tun herzustellen, könnte uns das Leben retten, uns heilen und fĂŒr unser Wohlbefinden ganz notwendig sein.” (Dr. Saki Santorelli)
Ich wĂŒnsche Ihnen geruhsame, freudvolle und friedliche Feiertage.

 

 

Wahlmöglichkeit

Wenn Sie in dieser Woche in einer Warteschlange stehen oder auf etwas oder jemanden warten, machen Sie sich bewusst, dass Sie die Wahl haben, wie Sie darauf reagieren. Sie können sich Ă€rgern – Sie können aber auch die Wartezeit als ein Angebot fĂŒr ein Innehalten nehmen und sich einen Augenblick auf sich konzentrieren: Wo spĂŒren Sie den Atem gerade, wie ist Ihre Körperhaltung, wo spĂŒren Sie Anspannung? Vielleicht im Gesicht, im Kiefer oder in den Schultern? Können Sie die Anspannung lockern? Wie geht es Ihnen jetzt?