Archiv der Kategorie: Gesundheitsförderung

Momente der Muße

Sind Ihre Tage gerade angef√ľllt mit Tun, eine T√§tigkeit nach der anderen? Tun Sie doch mal in den kommenden Tagen ab und zu einfach mal nichts, ohne schlechtes Gewissen. Geben Sie sich ganz diesem Gef√ľhl hin, innehalten, nichts tun, nichts tun m√ľssen. Wie f√ľhlen Sie sich dabei? Diese Zeiten der Mu√üe sind sehr wertvoll.
“Unsere F√§higkeit, ein Gleichgewicht zwischen Tun und Nicht-Tun herzustellen, k√∂nnte uns das Leben retten, uns heilen und f√ľr unser Wohlbefinden ganz notwendig sein.” (Dr. Saki Santorelli)
Ich w√ľnsche Ihnen geruhsame, freudvolle und friedliche Feiertage.

 

 

Wahlmöglichkeit

Wenn Sie in dieser Woche in einer Warteschlange stehen oder auf etwas oder jemanden warten, machen Sie sich bewusst, dass Sie die Wahl haben, wie Sie darauf reagieren. Sie k√∂nnen sich √§rgern – Sie k√∂nnen aber auch die Wartezeit als ein Angebot f√ľr ein Innehalten nehmen und sich einen Augenblick auf sich konzentrieren: Wo sp√ľren Sie den Atem gerade, wie ist Ihre K√∂rperhaltung, wo sp√ľren Sie Anspannung? Vielleicht im Gesicht, im Kiefer oder in den Schultern? K√∂nnen Sie die Anspannung lockern? Wie geht es Ihnen jetzt?

Ruhige Momente

Wenn Sie in der Adventszeit abends eine Kerze anz√ľnden, nutzen Sie die Gelegenheit f√ľr einen Moment der inneren und √§u√üeren Ruhe. Atmen Sie ganz bewu√üt tief ein und aus. Dann darf Ihre Aufmerksamkeit immer mehr in den K√∂rper sinken. Wo sp√ľren Sie gerade etwas Angenehmes? Vielleicht warme H√§nde, ein entspannter Bauch… Verweilen Sie f√ľr einen Moment bei diesen subtilen Empfindungen. Dann nehmen Sie vielleicht auch etwas Unangenehmes war, Spannung oder Schmerz. Auch bei diesen Empfindungen k√∂nnen Sie einen Moment verweilen. Und dann k√∂nnen Sie Ihre Aufmerksamkeit erweitern und alles wahrnehmen – Angenehmes, Unangenehmes, und vielleicht nehmen Sie auch wahr, wie sich die Empfindungen ver√§ndern von Moment zu Moment. Nichts bleibt so, wie es ist.
Ich w√ľnsche Ihnen ruhige Momente in der Adventszeit.

Nach oben schauen

Heute stand ich an einer Ampel in einer Stra√üe, durch die ich schon sehr h√§ufig gefahren bin – da erinnerte ich mich an diese Achtsamkeits√ľbung (von Jan Chozen Bays) und blickte nach oben: Noch nie hatte ich den goldenen Engel gesehen, der an dem Eckhaus ganz oben angebracht war! Nehmen Sie sich in dieser Woche Zeit, mehrfach am Tag bewusst nach oben zu sehen – welche neuen Dinge fallen Ihnen auf? Er√∂ffnet sich eine neue Perspektive?

Innehalten

Halten Sie von Zeit zu Zeit inne und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit darauf, wie es Ihnen jetzt gerade geht. Haben Sie Hunger oder Durst? Ist Ihnen warm oder kalt? F√ľhlen Sie sich frisch oder eher m√ľde? Was brauchen Sie jetzt?¬† Eine kurze Pause? Aufstehen,wenn Sie sitzen, vielleicht eine kleine Dehnung, sich strecken? Sorgen Sie gut f√ľr sich. “Take a break before you break” – Vidyamala Burch – Frei √ľbersetzt – nimm dir Zeit f√ľr eine kurze Pause, bevor du √ľber deine Grenze gegangen bist und deine Kr√§fte √ľberstrapaziert sind.

 

Gedanken loslassen

Jetzt im Herbst fallen die bunten Bl√§tter der B√§ume und wir k√∂nnen beobachten, wie sie fliegen – oder – wenn wir am Wasser sitzen – sehen wir, wie sie davontreiben. Stell dir vor, dass deine¬† belastenden, unangenehmen, immer wieder kehrenden Gedanken, die dich qu√§len wie die Bl√§tter davon flattern oder im Wasser davon schwimmen. “Wirf deine Gedanken wie Herbstbl√§tter in einen blauen Fluss, schau zu, wie sie hineinfallen und davontreiben – und dann: Vergiss sie!” (Zen-Weisheit)