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Gewohnheiten

In Gewohnheiten fĂŒhlen wir uns zu Hause, sie sind uns vertraut, laufen weitgehend automatisch ab, wir “bewohnen” sie; das gibt uns ein GefĂŒhl von Sicherheit. Wir haben gewohneitsmĂ€ĂŸige Gedanken, GefĂŒhle, wir haben bei bestimmten TĂ€tigkeiten eigene Gewohnheiten, wir gehen unsere Wege gewohnheitsmĂ€ĂŸig. Vielleicht gibt es eine Gewohnheit, die Sie gerne verĂ€ndern möchten? Ein Automatismus, der Ihren Raum, Ihre Reaktionsmöglichkeiten einschrĂ€nkt? Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und entscheiden Sie sich dann fĂŒr eine Gewohnheit, bei der Sie in dieser Woche erst innehalten möchten, sich der Gewohnheit bewußt werden und dann entscheiden – fĂŒr die Gewohnheit oder fĂŒr eine neue Reaktion.

Achtsamkeit im Alltag

Wenn Sie in dieser Woche morgens im Bad sind, wĂ€hlen Sie eine TĂ€tigkeit aus, die Sie bewußt und mit voller Aufmerksamkeit durchfĂŒhren. Nehmen Sie jede Bewegung, die Sie dabei ausfĂŒhren, genau wahr. Welche Empfindungen werden Ihnen bewusst? Wenn die Aufmerksamkeit abschweift, vielleicht schon bei der nĂ€chsten TĂ€tigkeit ist, können sie das einfach feststellen und zur momentanen TĂ€igkeit zurĂŒck kehren?

 

Momente der Muße

Sind Ihre Tage gerade angefĂŒllt mit Tun, eine TĂ€tigkeit nach der anderen? Tun Sie doch mal in den kommenden Tagen ab und zu einfach mal nichts, ohne schlechtes Gewissen. Geben Sie sich ganz diesem GefĂŒhl hin, innehalten, nichts tun, nichts tun mĂŒssen. Wie fĂŒhlen Sie sich dabei? Diese Zeiten der Muße sind sehr wertvoll.
“Unsere FĂ€higkeit, ein Gleichgewicht zwischen Tun und Nicht-Tun herzustellen, könnte uns das Leben retten, uns heilen und fĂŒr unser Wohlbefinden ganz notwendig sein.” (Dr. Saki Santorelli)
Ich wĂŒnsche Ihnen geruhsame, freudvolle und friedliche Feiertage.

 

 

Innehalten

Halten Sie von Zeit zu Zeit inne und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit darauf, wie es Ihnen jetzt gerade geht. Haben Sie Hunger oder Durst? Ist Ihnen warm oder kalt? FĂŒhlen Sie sich frisch oder eher mĂŒde? Was brauchen Sie jetzt?  Eine kurze Pause? Aufstehen,wenn Sie sitzen, vielleicht eine kleine Dehnung, sich strecken? Sorgen Sie gut fĂŒr sich. “Take a break before you break” – Vidyamala Burch – Frei ĂŒbersetzt – nimm dir Zeit fĂŒr eine kurze Pause, bevor du ĂŒber deine Grenze gegangen bist und deine KrĂ€fte ĂŒberstrapaziert sind.

 

Gedanken loslassen

Jetzt im Herbst fallen die bunten BlĂ€tter der BĂ€ume und wir können beobachten, wie sie fliegen – oder – wenn wir am Wasser sitzen – sehen wir, wie sie davontreiben. Stell dir vor, dass deine  belastenden, unangenehmen, immer wieder kehrenden Gedanken, die dich quĂ€len wie die BlĂ€tter davon flattern oder im Wasser davon schwimmen. “Wirf deine Gedanken wie HerbstblĂ€tter in einen blauen Fluss, schau zu, wie sie hineinfallen und davontreiben – und dann: Vergiss sie!” (Zen-Weisheit)

Achtsames Tee oder Kaffeetrinken

Wir können den Tag mit dem achtsamen Zubereiten und Trinken von Tee oder Kaffee beginnen oder auch wĂ€hrend des Tages, wenn uns eine Pause gut tut. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit zuerst auf das FĂŒllen des Kochers oder Kessels, wie schwer ist der Kocher, wie lĂ€uft das Wasser in den BehĂ€lter, können Sie dann vielleicht dem Wasser beim Kochen zuschauen, die GerĂ€usche hören, die das sich erhitzende Wasser macht? Oder sind Sie mit etwas Anderem beschĂ€ftigt? Wenn Sie dann das kochende Wasser in die Tasse, in die Kanne oder den Filter gießen, wo ist ihre Aufmerksamkeit? Was macht der Atem? Gibt es vielleicht Anspannung im Gesicht, den Schultern? Wie entfaltet sich der Geruch des GetrĂ€nkes? Setzen Sie sich dann mit Ihrem GetrĂ€nk an einen ruhigen Platz, spĂŒren Sie die WĂ€rme der Tasse, nehmen den Geruch wahr – und genießen Sie Ihr GetrĂ€nk Schluck fĂŒr Schluck und nehmen Sie mit allen Sinnen wahr was geschieht von Moment zu Moment.

In den Himmel schauen

Ich lade Sie ein, im Laufe des Tages immer mal wieder in den Himmel zu schauen – die Weite des Himmels wahr zu nehmen, die Wolken in ihren Formen und Farben, mal ist der Himme klar und sonnig, dann grau und verhangen – einfach alles beobachten, ohne zu urteilen. Der Himmel verĂ€ndert sich von Moment zu Moment. Wenn wir dann unseren Blick auf unsere Gedanken, GefĂŒhle und Körperempfindungen richten – können wir da auch das Fließende wahr nehmen, die VerĂ€nderung?