Archiv der Kategorie: Allgemein

Buddhistische Anekdote

“Meine Meditationen sind furchtbar, Ich bin dauernd abgelenkt, denke an alles Mögliche, meine Glieder tun weh und ich schlafe immer ein.” Die Lehrerin antwortete schlicht: “Das geht vorĂŒber.” Ein Woche spĂ€ter kam die SchĂŒlerin wieder und sagte: “Meine Meditationen sind herrlich, ich bin total klar, konzentriert und im Frieden.” Die Lehrerin antwortete schlicht: “Das geht vorĂŒber.”

Ruhe finden

Wenn du jetzt zur Weihnachtszeit eine Kerze anzĂŒndest, nutze die Gelegenheit, um innezuhalten. Betrachte die Kerze und nimm genau wahr, wie sich Ruhe in deinem Körper ausbreitet. Vielleicht magst du auch das vergangene Jahr wie einen Film an dir vorbeiziehen lassen, schwierige Momente, schöne Momente – alles ist vergangen. Mit Ruhe und Klarheit kannst du ein friedliches Weihnachtsfest feiern.   

Achtsamer Spaziergang

Ich lade Sie in dieser Woche zu einem Spaziergang ein, in einen Park oder in den Wald. Nehmen Sie sich Zeit. SpĂŒren Sie Ihre FĂŒĂŸe, nehmen Sie bewußt den Untergrund wahr – hart oder weich oder vielleicht federnd – richten Sie Ihren Blick in die BĂ€ume, was sehen Sie, welche Farben, wie ist das Licht? Welche GerĂ€usche hören Sie, vielleicht Vogelgezwitscher oder das Klopfen eines Spechts oder etwas anderes? Vielleicht mögen Sie auch die Rinde eines Baumes oder Moos auf einem Stein mit den Fingern spĂŒren. Verbringen Sie diese Zeit fĂŒr sich so neugierig und bewusst, wie es Ihnen möglich ist. Vielleicht möchten Sie auch etwas mit nach Hause nehmen, einen Stein, oder einen besonders geformten kleinen Ast oder etwas anderes, das Sie an Ihren bewußten Spaziergang erinnert.

Gewohnheiten

In Gewohnheiten fĂŒhlen wir uns zu Hause, sie sind uns vertraut, laufen weitgehend automatisch ab, wir “bewohnen” sie; das gibt uns ein GefĂŒhl von Sicherheit. Wir haben gewohneitsmĂ€ĂŸige Gedanken, GefĂŒhle, wir haben bei bestimmten TĂ€tigkeiten eigene Gewohnheiten, wir gehen unsere Wege gewohnheitsmĂ€ĂŸig. Vielleicht gibt es eine Gewohnheit, die Sie gerne verĂ€ndern möchten? Ein Automatismus, der Ihren Raum, Ihre Reaktionsmöglichkeiten einschrĂ€nkt? Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und entscheiden Sie sich dann fĂŒr eine Gewohnheit, bei der Sie in dieser Woche erst innehalten möchten, sich der Gewohnheit bewußt werden und dann entscheiden – fĂŒr die Gewohnheit oder fĂŒr eine neue Reaktion.

Achtsamkeit im Alltag

Wenn Sie in dieser Woche morgens im Bad sind, wĂ€hlen Sie eine TĂ€tigkeit aus, die Sie bewußt und mit voller Aufmerksamkeit durchfĂŒhren. Nehmen Sie jede Bewegung, die Sie dabei ausfĂŒhren, genau wahr. Welche Empfindungen werden Ihnen bewusst? Wenn die Aufmerksamkeit abschweift, vielleicht schon bei der nĂ€chsten TĂ€tigkeit ist, können sie das einfach feststellen und zur momentanen TĂ€igkeit zurĂŒck kehren?

 

Momente der Muße

Sind Ihre Tage gerade angefĂŒllt mit Tun, eine TĂ€tigkeit nach der anderen? Tun Sie doch mal in den kommenden Tagen ab und zu einfach mal nichts, ohne schlechtes Gewissen. Geben Sie sich ganz diesem GefĂŒhl hin, innehalten, nichts tun, nichts tun mĂŒssen. Wie fĂŒhlen Sie sich dabei? Diese Zeiten der Muße sind sehr wertvoll.
“Unsere FĂ€higkeit, ein Gleichgewicht zwischen Tun und Nicht-Tun herzustellen, könnte uns das Leben retten, uns heilen und fĂŒr unser Wohlbefinden ganz notwendig sein.” (Dr. Saki Santorelli)
Ich wĂŒnsche Ihnen geruhsame, freudvolle und friedliche Feiertage.