Alle BeitrÀge von Ulrike Oerter

VerÀnderung wahrnehmen

Wenn Sie sich auf Ihren Atem konzentrieren, wie verĂ€ndert er sich bei Ihren wechselnden Stimmungen? Wann wird er flacher und schneller? Bei Aufregung, Angst oder Ärger? Und wenn Sie glĂŒcklich und zufrieden sind, wird der Atem dann langsam oder tiefer? Wo spĂŒren sie den Atem dann im Körper?

“Den Puls des eigenen Herzens fĂŒhlen. Ruhe im Innern, Ruhe im Äußeren. Wieder Atem holen lernen, das ist es.” (Christian Morgenstern)

Auf etwas verzichten

Gibt es etwas, auf dass Sie fĂŒr eine Weile verzichten möchten? Auch wenn es vielleicht schwer fĂ€llt? Halten Sie fĂŒr einen Moment inne und fragen Sie sich: Worauf möchte ich fĂŒr einen gewissen Zeitraum, den Sie selbst fĂŒr sich bestimmen können, verzichten? Nehmen Sie die Gedanken und GefĂŒhle wahr, die diese Entscheidung in Ihnen weckt. Treffen Sie dann diese Entscheidung ganz bewusst und beobachten Sie in der nĂ€chsten Zeit, wie es Ihnen damit geht. Manchmal rollen dann  “Wellen des Verlangens”  auf uns zu. Es hilft in diesen Momenten innezuhalten, die Gedanken, GefĂŒhle, Körperempfindungen wahr zu nehmen und ganz beim Atem zu verweilen, die “Wellen” wahrzunehmen und sich nicht ĂŒberrollen zu  lassen, beim Atem als Anker zu verweilen.