Buddhistische Anekdote

„Meine Meditationen sind furchtbar, Ich bin dauernd abgelenkt, denke an alles M√∂gliche, meine Glieder tun weh und ich schlafe immer ein.“ Die Lehrerin antwortete schlicht: „Das geht vor√ľber.“ Ein Woche sp√§ter kam die Sch√ľlerin wieder und sagte: „Meine Meditationen sind herrlich, ich bin total klar, konzentriert und im Frieden.“ Die Lehrerin antwortete schlicht: „Das geht vor√ľber.“

Aufwachen

Wenn Sie morgens aufwachen, konzentrieren Sie sich f√ľr einen kleinen Moment auf sich. Wie sind Sie aufgewacht? H√§ngt Ihnen ein Traum nach? ist der Kopf voller Aufgaben, die es heute zu erledigen gilt? Sind Sie ausgeschlafen? Wie ist Ihre Stimmung? Welche K√∂rperempfindungen nehmen Sie wahr? Beobachten Sie, ohne zu werten. Ver√§ndert dieses kleine Ritual etwas f√ľr Sie?

Warten

Im Moment stehen wir oft in einer Warteschlange. Wenn Sie das n√§chste Mal wieder mal warten – machen Sie sich bewu√üt, dass Sie eine Wahl haben, wie Sie auf diese Situation reagieren. Sie k√∂nnen sich dar√ľber √§rgern – Sie k√∂nnen diese Zeit des Wartens auch als Angebot nehmen, als eine M√∂glichkeit, sich bewu√üt zu werden, welche Gedanken, welche Gef√ľhle, welche K√∂rperempfinden Sie in diesem Moment wahr nehmen, vielleicht Anspannung im Gesicht, im Kiefer, vielleicht eine angenehme Empfindung, den Wind auf Ihrer Haut, Ihren Atem, vielleicht ein L√§cheln. Wie entscheiden Sie sich bei der n√§chsten Warteschlange?

Sehen

Gibt es einen Weg, den Sie immer wieder gerne gehen, wenn Sie spazieren gehen? Der Ihnen bekannt und vertraut ist? Gehen Sie ihn doch beim n√§chsten Mal einmal, als wenn es das erste Mal w√§re, als w√§ren Sie diesen Weg noch nie gegangen. Nehmen Sie sich Zeit, betrachten Sie genau, was Sie sehen, H√§user oder G√§rten, Blumen, B√§ume…. Entdecken Sie Neues? Haben Sie bisher etwas √ľbersehen?